Unsere wichtigsten Gegner im Grex Occidentalis der Vereinigten Aventurischen Immanliga
Sturmotta Prem
Orkensturm Phexcaer
Gasse Grangor
Knochenbeißer Riva
Andergaster Bären
Nijkwe Thorwal
Sturmotta Prem, Orkensturm Phexcaer, Gasse Grangor, Phönix Sylla... Namen, die in den Stadien der Vereinigten Aventurischen
Immanliga regelmäßig genannt werden, doch von kaum jemandem wirklich eingeordnet werden können. Wer steckt hinter diesen
Bezeichnungen und vor allem: Was bedeuten die Mannschaften für die Swelttalwehr Lowangen? Natürlich können wir hier nicht
alle Mannschaften der VAI eingehend betrachten, doch soll dem geneigten Leser zumindest der Einblick in die komplizierte
Gefühlswelt eines Anhängers der Swelttalwehr Lowangen beim Anblick der ein oder anderen Gastmannschaft im Schlammloch
ermöglicht werden, indem wir hier in aller kürze die für Spieler und Anhänger aus dem ein oder anderen Grund wichtigsten
Gegner aus der Westgruppe der VAI vorstellen.
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Sturmotta Prem - die Übermannschaft
Was ist zu dieser Mannschaft und ihrer beeindruckenden, ja furchteinflösenden Siegesserie nicht alles schon gesagt worden?
Zweifacher Meister und ein Pokalsieg in den letzten drei Jahren sprechen eine deutliche Sprache und so ist es Spielern und
Anhängern der Swelttalwehr jedesmal sehr mulmig zumute, wenn es gegen die Sturmotta geht. Zu Recht, denn häufig gehen die
Begegnungen zu Ungunsten der Lowanger aus. Daß es dennoch nicht unmöglich ist, Prem zu schlagen, bewies die Swelttalwehr
im Pokalviertelfinale 34 H, als man den auch damals stark aufspielenden Tabellenführer auf dessen Platz in die Knie zwingen
konnte.
Diese Schmach haben die Premer Anhänger den Lowangern bis heute nicht verziehen, weshalb es bei Spielen in Prem immer wieder
zu unschönenen Szenen und wüsten Beschimpfungen kommt. Doch auch die Premer sind in Lowangen nicht allzu gut gelitten, da
sie doch mit schöner Regelmäßigkeit Punkte aus der Stadt am Svellt entführen.
Was die Sturmotta so stark macht, ist ihr Geheimnis. Ein Punkt scheint eine solide Jugendarbeit zu sein, wie die Jugendabteilung
der Mannschaft mit ihrem Sieg beim 1. Wegethaler Schneeschmälzeturnier demonstrierte. Eine der wenigen Schwächen der Mannschaft
besteht in der relativen Disziplinlosigkeit auf dem Platz. Jeder Spieler dieser Mannschaft ist der Meinung, er sei der
absolute Könner auf dem Platz, so daß mitunter das Zusammenspiel unter dem egoistischen Verhalten einzelner leidet, woraus
geschickt agierende Gegener durchaus Kapital schlagen können. Außerdem reist die Sturmotta, obwohl alle Spieler und Betreuer
echte Thorwaler sind, mit einem sich in erstaunlich schlechtem Zustand befindlichen Drachen zu den Auswärtsspielen an, was
bereits in so manchem Hafen für ausreichend Spott und Gelächter gesorgt hat (bevor zwanzig muskulöse und mit "Keulen"
bewaffnete Nordmänner an Land sprangen!).
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Orkensturm Phexcaer - Der Lieblingsgegner
Die Mannschaft im Manipulus Rhorwed, die der Sturmotta am ehesten das Wasser reichen könnte, ist Orkensturm Phexcaer.
Beim ersten Spiel gegen diese Mannschaft waren alle Zuschauer sehr gespannt, wie sich Orks auf dem Spielfeld halten
würden. Zur großen Enttäuschung der Besucher waren aller Spieler der Mannschaft höchst menschlich, da der Orkensturm
seine Spieler hauptsächlich aus dem Mittelreich und Andergast rekrutiert.
Trotz der Klasse, die die Mannschaft in der Breite auszeichnet, konnte Phexcaer bisher noch keinen Titel erringen. Zwei
Niederlagen im Pokalfinale der vergangenen Spielzeiten und ein zweiter Platz in der VAI im Jahre 34 H zeugen vom
Potential dieser Mannschaft, die schleunigst einen Titel nach Hause bringen sollte, um dem Stigma des "ewigen Zweiten" zu
entgehen. Die große Ausgeglichenheit in der Mannschaft ist zugleich ihre größte Schwäche. Zuweilen vermißt man den
Führungsspieler, der das Spiel in entscheidenden Phasen an sich reißt und müde oder ängstliche Mannschaftskameraden
wieder auf die Beine bringt.
Spiele gegen Phexcaer sind immer hart umkämpft, aber dabei doch stets fair geblieben. Ob im heimischen Schlammloch oder
im Spielhaus in Phexcaer, nie gab sich eine der Mannschaften vorzeitig geschlagen, immer wurde bis auf den letzten Punkt
und die letzte Sekunde gekämpft und geackert. Dementsprechend knapp gingen die meisten Partien bisher aus. Mag es daran
liegen, daß die meisten Begnungen, wie auch das in Prem ausgetragene Finale im Tronde-Igardsson-Pokal 34 H knapp zugunsten
der Swelttalwehr ausgingen, oder einen anderen Grund haben, die Lowanger Spieler fiebern Spielen gegen Orkensturm immer
besonders entgegen, sie sind etwas ganz besonderes.
Auch bei den Zuschauern sind die "Orks" sehr beliebt. Das liegt zum einen daran, daß die außerordentlich nette Kerle und
gute Trinkgenossen nach den Spiele sind, zum anderen aber an dem phänomenalen Einmarch, den sie jedes Mal vor den Spielen
in Lowangen zelebrieren. Nach der Durchquerung der Orklands, einer Leistung, für die allein den Spielern schon der Respekt
der gesamten Stadt sicher sein kann, ziehen sie mit lautem Gesang unter Fanfaren in die Svelltstadt ein und durch diese
hindurch, bevor sie sich zum vor der Stadt liegenden "Stadion an der Aue" begeben.
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Gasse Grangor - die scheinbar unlösbare Aufgabe
Etwas anders siehr es mit Gasse Grangor aus. Gemeinsam sind beide Mannschaften in der Spielzeit 33/34 Hal der Vereinigten
Aventurischen Immanliga beigetreten. In Verbandsfragen haben sie als "Junge Wilde" Schulter an Schulter zusammengearbeitet
und so manche unsinnige Entscheidung der alten Herren beim Verband ändern können. Einer Cooperation der beiden Vereine
war es unter anderem zu verdanken, daß beim Bestechungsskandal um die Mannschaften Bären Andergast und Lemminge Norburg
schlußendlich beide Vereine hart bestraft wurden. Verantwortliche beider Mannschaften sind auch schon des öfteren beim
fröhlichen Umtrunk oder einem guten Bankett in einvernehmlichen Gesprächen beobachtet worden.
Ganz anders verhält es sich mit den Spielern, zumindest auf Lowanger Seite. Gasse Grangor ist ein äußerst unangenehm zu
spielender Gegner. Mit einer Mischung aus typisch liebfeldschem Getrickse und einer beeindruckenden Technik und Ballsicherheit
bringen die Grangorer ihre Gegner häufig an den Rand der Verzweiflung. Auch wenn in Lowangen und anderen Stadien oft
von "Weiberimmen" gespottet wird, wenn wieder einmal ein Grangorer Angreifer ohne Gegenerkontakt wie vom Blitz getroffen
zu Boden fällt und einen Freischlag herausschindet, so scheint ihnen der Erfolg doch recht zu geben.
Besonders bitter ist den Lowangern noch der vorletzte Spieltag der Spielzeit 34 H in Erinnerung, an dem durch eine Niederlage
gegen Grangor noch der bereits sicher geglaubte dritte Platz in der Tabelle verloren gegangen war. Gasse Grangor gelang es
zudem, die Pokalverteidiger aus Lowangen 34 H im Schlammloch gleich in der ersten Runde aus dem Tronde-Igardsson-Pokal zu
werfen. Es ist noch etwas früh, von einer Erzrivalität zu sprechen, aber es läßt sich bereits absehen, daß den Lowanger
Spielern und Zuschauern kaum eine Niederlage so weh tun dürfte, wie die gegen Gasse Grangor.
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Knochenbeißer Riva - der "Lokalrivale"
Wie Gasse Grangor und die Swelttalwehr Lowangen sind auch die Knochenbeißer Riva seit der Spielzeit 33/34 H in der
Vereinigten Aventurischen Immanliga vertreten. In ihrer ersten Saison sind sie deutlich unter die Räder gekommen, doch
in einigen Spielen konnten sie durchaus zeigen, daß mehr in ihnen steckte, als der Platz am Tabellenende weißmachen
wollte. Die Knochenbeißer spielen meist taktisch eher verhalten und offenbaren hin und wieder größere Schwächen im
technischen Bereich, aber an Herz und Einsatzbereitschaft kann ihnen kaum eine Mannschaft der VAI das Wasser reichen.
Riva liegt nicht wirklich in der Nähe Lowangens und es gäbe nich viele andere Gründe, beide Städte nicht als zur gleichen
Region gehörig zu rechnen, dennoch atmen Spiele zwischen der Swelttalwehr und den Knochenbeißern immer den Hauch eines
Lokalderbys. Häufig sind die Spieler mehr mit dem Bearbeiten der Gegner als mit dem Ball beschäftigt. Gelungene
Spielzüge und ausgefeilte Kombinationen bekommen die Zuschauer kaum zu sehen und beide Mannschaften haben lediglich ein
Ziel vor Augen: bloß nicht verlieren.
Dennoch haben alle Spaß. Die Zuschauer sind mit Leidenschaft bei jeder Grobheit auf dem Feld dabei, jubeln oder leiden mit,
besingen ihre Mannschaft in den höchsten Tönen, auch wenn es bereits 20:0 für den Gegner stehen sollte und auch die Spieler
und Betreuer beider Mannschaften lassen sich jedesmal von der Stimmung mitreißen. Noch nie hat man in einem Spiel beider
Mannschaften miterlebt, daß sich ein Spieler vorzeitig wegen Erschöpfung oder einer kleinen Blessur auswechseln ließ. Nach
dem Spiel gehen dennoch alle gemeinsam in die Swelttalklause, um dort den Wettbewerb mit anderen Mitteln fortzusetzen.
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Andergaster Bären - der Altmeister
Die Bären hatten ihre große Zeit kurz nach der Gründung der Vereinigten Aventurischen Immanliga, als sie die Meisterschaft
erringen konnten. Noch immer sind sie ein starker, ernstzunehmender Gegner, auch wenn sie sich in den letzten Spielzeiten
meist im Mittelfeld der Tabelle wiedergefunden haben.
Andergast bevorzugt einen harten, schnörkellosen Immanstil. Phantasievolle Kombinationen, Kurzpasspiel über viele
Stationen oder das Halten des Balls am Schläger, um Zeit im Mittelfeld zu schinden, wird man bei den Bären selten
sehen. Die Angriffe werden häufig unter schneller Überbrückung des Mittelfelds auf den Flügeln vorangetragen. Der
Gegner wird von Anfang an durch harten, aber im Rahmen des erlaubten liegenden Körpereinsatz eingeschüchtert, was
häufig zu Abspielfehlern bereits in der eigenen Hälfte führt. Die blitzschnellen Gegenstöße der Bären laufen meist
tief in den Rücken der gerade im Vorwärtsspiel befindlichen gegnerischen Abwehrreihe, so daß häufig
eins-gegen-eins-Situationen oder gar freie Läufe Richtung Torwart erarbeitet werden können.
Andergast kann getrost als die klassische Kontermannschaft der Liga bezeichnet werden. Perfekt beherrschen die
Mittelfeldspieler auch den schnellen Seitenwechsel über nur eine Station, der häufig Unruhe in die Reihen des Gegners bringt.
Gegen eher defensiv eingestellte Mannschaften können die Bären zudem ein Druckspiel aufbauen, daß die andere Mannschaft
vor ihrem Tor einschnürt und ihr kaum Entfaltungsmöglichkeiten gibt. Die Schwachstelle der Bären liegt in der häufig
etwas unkoordiniert agierenden Hintermannschaft. Abstimmungsprobleme führen hier oft zu gefährlichen Situationen und
Gegentreffern, wenn es dem Gegner doch einmal gelungen sein sollte, daß solide Mittelfeld und die beiden Halbbremser
zu überlaufen.
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Nijkwe Thorwal - die große Unbekannte
Warum die Mannschaft Nijkwe heißt, weiß niemand so genau zu sagen, und eigentlich interessiert es außerhalb Thorwals auch
kaum jemanden. Nijkwe spielte bis zur Neuorganisierung der VAI in unterklassigen Ligen, konnte aber durch ein beherztes
Auftreten in Liga und Pokal in der Spielzeit 33/34 H einen Platz im Manipulus Rhorwed des Grex Oxidentalis ergattern.
Natürlich steht die Mannschaft ganz im Schatten von Orkan Thorwal, doch das hält sie, wie auch Sturmotta Prem in Konkurrenz
zu den Pottwalen, nicht davon ab, junge Spieler aus der Stadt für ihre Farben zu werben.
Das diesem Vorgehen nur mäßiger Erfolg beschieden ist, bedarf kaum einer Erklärung. Lediglich die bei Orkan ausgemusterten
Jugendspieler können auf eine zweite Chance bei Nijkwe hoffen. Deshalb hat sich die Mannschaft in den letzten Jahren ein
zweites Standbein bei der Spielersuche erschlossen. Zunehmend sieht man ehemalige Orkanspieler, die aus Altersgründen
aus der Meistermannschaft ausgetreten sind, in den Farben Nijkwes antreten und den jungen Spielern Sicherheit und
Lehrstücke zugleich bieten. Was ihnen an Schnelligkeit fehlt, machen sie mit Präzision wett, und zum Laufen sind immer
noch die jüngeren da.
Nijkwe ist für Spieler und Anhänger der Swelttalwehr ein eher unbeschriebenes Blatt. Sicher hat man eine Vorstellung davon,
wo Thorwal liegr, aber allein die Tatsache, daß die Mannschaft immer im Schatten von Orkan stehen wird, scheint sie nicht
zu einem vollwertigen Gegner in der VAI werden zu lassen. Erst anhaltende Erfolge könnten diese Meinung auf lange Sicht
verändern, doch bis es soweit ist, wird es der Swelttalwehr schwer fallen, bei Heimspielen gegen Thorwal das "Stadion an der
Aue" auch nur annähernd zu füllen.
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