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Spielzeit 6 - Qualifikationsturniere

Runde 1 - Turnier in Prem

Turnier von Prem mit bitterer Niederlage beendet -
Swelttalwehr nur auf Platz zwei

Nach drei Siegen in Folge und dem umjubelten Sieg nach Verlängerung gegen Erzrivale Sturmotta Prem hatten sich die Spieler und Betreuer der Swelttalwehr in Gedanken schon auf einen euphorischen Empfang in der Heimatstadt vorbereitet. Die Knochenbeißer Riva sollten mit leeren Händen nach Hause geschickt und der Turniersieg in Prem sichergestellt werden.

Wie Blasen im schäumenden Meer zerplatzten diese Träume in der Verlängerung eines der besten Spiele, die die Lowanger jemals abgeliefert haben. Von Anfang an machten beide Truppen unglaublich Druck. Die erneut sehr offensiv eingestellten Lowanger, die in dieser Spielzeit nur noch mit vier Bremsern und dafür fünf Angreifern antreten, spielten immer wieder schnell über die Flügel und zeigten einen erfrischenden Zug zum gegnerischen Tor. Doch die Knochenbeißer hielten dagegen und konterten häufig aus einer starken Abwehr heraus. Das Spiel wogte hin und her und es gelang keiner Fünfzehn, sich entscheidend abzusetzen. Kurz vor Schluß der regulären Spielzeit hatte Kaja Mauler beim Stand von 19:20 den Sieg auf dem Schläger, doch sie konnte den Ball nicht richtig unter Kontrolle bringen, so daß aus einem vermeintlich sicheren Dreier nur ein Punkt heraussprang. Immerhin rettete dieser die Swelttalwehr in die Verlängerung, aber dort zeigte sich dann, daß dies zu wenig war.

Die Knochenbeißer gaben ihre starre Deckung auf und warfen mit einer starken Vorpresse all ihre Kräfte nach vorn. Die Swelttalwehr war auf diese taktische Umstellung nicht vorbereitet und leistete sich mehrere unnötige Ballverluste in den plötzlich engen Räumen in der eigenen Hälfte. Eine dieser unkonzentrierten Aktionen nutzten die Knochenbeißer zum entscheidenden Schlag. Mit drei schnellen Schlägen landete der Ball direkt vor dem Tor, wo Lingard Thorkatladottir völlig frei zum Schuß kam und den Ball zum 23:20 im Lowanger Tor versenkte.

Die Swelttalwehr hat damit die Chance verpaßt, sich in der Spitzengruppe der Qualifikation zu etablieren. Nun heißt es, vor allem gegen die anderen Truppen im Mittelfeld zu bestehen und beim erneut hochklassig besetzten Turnier in Norburg auch den Favoriten erneut die Stirn zu bieten.

Zunächst steht aber die erste Runde im Tronde-Igardsson-Pokal an. Die Swelttalwehr empfängt im heimischen Schlammloch Orkensturm Phexcaer zum absoluten Spitzenspiel des ersten Pokaltages. Das Stadion ist bereits bis auf den letzten Platz ausverkauft, so daß die Swelttalwehr erneut von 700 Zuschauern frenetisch angefeuert werden wird. Drücken wir die Daumen für unsere Fünfzehn, damit sich nicht die Enttäuschung vom Vorjahr wiederholt, wo an gleicher Stelle bereits in der ersten Runde gegen Gasse Grangor Endstation beim Versuch der Pokalverteidigung war.

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