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Das erste Wegethaler Schneeschmelzeturnier

1. Spieltag

Eröffnungsspiel: OSM "Dariani" Grangor - Orkensturm Phexcaer U18 13:9(von Tobias)

Von Anfang an gaben die Dariani das Tempo vor und so kam es, daß die „kleinen Orks“ sehr schnell einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Nach einer etwas zu legeren Abwehr Timor Hohensteins(18) gegen die zierliche Stürmerin Rajka(14) kam diese erneut an den Kork und schoß zum 3:0 ein. Noch ein weiter Punkt gelang der sich herzlich freuenden Angreiferin bevor der Orkensturm ins Spiel fand. Nun ging es lange hin und her. Die beiden Tormänner Hengist(DG) und Gilindor( beide 17) übertrafen sich gegenseitig mit tollkühnen und akrobatischen Paraden. Asandrio Sayon, dem 18jährige Linksmittelfelder, war es schliesslich vergönnt die Punktflaute zu beenden. Er erzielte das 4:1 und kurioser Weise war es der Tormann von OP, Gilindor Marvinko(17), der das 4:2 mit einem Fernschlag markierte. Rajka(14) war mehrmals den Tränen nah gewesen, da sie wohl befürchtete ihren im Alleingang geschaffenen Vorsprung nun wieder einzubüßen. Jetzt aber gelang ihr nach einem Pressschlag mit Odina Liegerfeld ein weiterer Punkt. Den Halbzeitstand von 6:2 für die Dariani besorgte der sommersprossige Leomar(14), der sich bis dahin kaum am Spielgeschehen beteiligt hatte, nach einem Sturmlauf von Tor zu Tor.

Auswechslungen: OSM „Dariani“ Grangor: Die entkräftete Rajka blieb draussen. Für sie kam der 17-jährige kahlköpfige Wenoch, der trotz seiner 1,90 und der hin und wieder aufblitzenden Schnelligkeit keine wirklichen Akzente setzen konnte. Auch Tronde Olporter(17), der sich den Fuß verknackst hatte, musste ersetzt werden. Für ihn kam die wunderschöne Ischa aufs Feld. Orkensturm Phexcaer U18: Cassim Gorfar(17 Mittelfelder) machte Platz für Elcarnor Doveran (15 Mittelfelder). Odina Liegerfeld(17 Bremser) ging, Lynn Westfar (15 Bremser) kam.

Die zweite Halbzeit begann erneut sehr schnell. Innerhalb kürzester Zeit hatten beide Mannschaften ihr Punktekonto um 5 Punkte erhöht: Zunächst verkürzte der sch elegant bewegende Amaryllis Balliguri(M,17) auf 6:3. Im Gegenzug baute die dickliche Ondinai Dorc(B, 14) den Vorsprung wieder auf 7:3 aus. Der Bremser Horatio Leonardo(16) 7:4 und der Sturmläufer Dexter(17) wiederholten dieses Spiel. Dann ebbte dieses Eröffnungsspiel ab und über einen langen Zeitraum passierte nichts, bis auf zaghafte Kombinationsversuche in der jeweils eigenen Hälfte. Die zuschauenden Mannschaften und Festgäste begannen sich mehr und mehr zu langweilen. Doch alle die noch ausgeharrt hatten - was auch ein Verdienst des Metausschanks war - sollten schließlich doch noch belohnt werden. Das Publikum jauchzte mehrmals auf vor Entzücken über die großartige Unterhaltung die ihnen zu teil wurde, als die beiden Kontrahenten ihre Spielfreude wiederentdeckten. Der eingewechselte, 15jährige Elcarnor Doveran brachte seine Mannschaft nämlich nach einem verwegenen Solo mit dem krönenden Abschluss eines Tores (3Punkte!) auf 8:7 heran und sorgte damit wieder für Spannung. Die Grangorer waren wieder in Zugzwang... und es ging weiter, wie es in dieser Spielhälfte schon 2 mal geschehen war: Die Dariani legten sofort nach! 11:7 hieß es nach einer gelungenen Kombination der Sturmläufer Jasper und Dexter. Der Wiederstand der „kleinen Orks“ kam zum Erliegen. Dieses Hin und Her zwischen Hoffnung und Verzweiflung war zuviel für die jungen Spieler und Spielerinnen. Es spielten jetzt scheinbar nur noch die Dariani auf der einen Seite und die Gebrüder Weyringer auf der anderen Seite. Selenio(S, 17), der ältere der beiden, machte dann sogar noch 2 Punkte, was aber nicht ausreichte, seine Mannschaft wieder ins Spiel zubringen. Kurz vor Schluss punkteten Jasper(S, 15) und Toiana(M, 15) und so endete das Eröffnungsspiel des 1. Wegethaler Schneeschmelzenturniers mit 13:9.

OSM "Dariani" Grangor - Sweltlandponys Lowangen 8:7 P.

Nachdem das erste Spiel des Tages doch noch recht Punktereich geendet hatte, traten nach einer kurzen Pause die Grangorer gegen die Sweltlandponys aus Lowangen an. Mag es auf Seiten der "Darani" an den Anstrengungen des eben bestrittenen Spieles gelegen haben, mag selbiges die Lowangen bis zur Todmüdigkeit gelangweilt haben, man vermag nicht zu sagen, was beide Mannschaften dazu bewegt haben mochte, sich eine Stellungsschlacht ohne jede Bewegung auf dem Feld zu liefern. Eine geschlagene halbe Stunde dauerte es, bevor der erste vielversprechende Angriff der Grangorer über die linke Seite vorgetragen wurde. Ausgehend von Brina ging der Ball schnell in die Spitze, aber nach drei Stationen war auch schon wieder Schluß. Wie aus dem Nichts tauchte dafür Weiwei Hosenbein vor dem gegnerischen Tor auf. Sie stand mutterseelenallein vor dem Torwart, allein es fehlte ihr der Mut zum entscheidenen Schuß und sie setzte den Ball mit einem Sicherheitsheber zum 1:0 über die Querlatte.

Wer nun erwartet hatte, dieses Tor wäre ein Ansporn für die Ponys gewesen, sah sich getäuscht. Vielmehr hatte es die Grangorer aufgeschreckt, die nun ihrerseits wilden Hornissen gleich mit wütenden Angriffen das Lowanger Tor bestürmten. Folgerichtig fielen zwei schnelle Einer durch Jasper, bevor Ondinai Dorc kurz vor dem Abpfiff den Halbzeitstand von 5:1 herstellen konnte.

Maya Plattenmachern scheint den Ponys in der Pause Beine gemacht zu haben, denn wie verwandelt gingen sie in die zweite Hälfte der Partie. Gleich drei Spieler mußten ihren Platz räumen. Aljo Pauliminen(14, Br) kam für Ysthma Harliken (16, Br), Synova bei der Laube(14, M) für Larissa Lassassina (16, M) und Firindel Lockzahn (15, S) ersetze Bandur Holzmacher (14, S) im Angriff. In der zweiten Hälfte sollten auch noch alle anderen Spieler der Sweltlandponys das Feld betreten, mit Ausnahme von Hain Wandersmann, der wegen eines Verstoßes gegen die Herbergsordnung bei der Anreise vom Betreuerin Maya Plattenmacher mit einem Spiel Sperre bestraft wurde. Die "Dariani" wechslten ebenfalls munter durch, so daß alle Jungen und Mädchen ihren unvergeßlichen Einsatz bei diesem Turnier erhielten.

Vom Anschlag zu Beginn der zweiten Hälfte an übten die Ponys ungeheuren Druck aus. Sie drängten nach vorn, spielten eifrig über die Flügel, versuchten, ihr Angreifer in Postion zu bringen und fingen sich prompt einen Konter der Grangorer ein. Tronde Olporter konnte sich vor dem eigenen Tor den Korkball schnappen, sah daß die Lowangen Bremser viel zu weit aufgerückt waren und setzte mit einem weiten Schlag, der Beifall und Jubel im Publikum auslöste, Ischa in Szene, die mühelos zum 6:1 erhöhte. Doch die Ponys ließen sich nicht unterkriegen. Sie kämpften weiter und verkürzten durch einen wahren Hammerschlag von Alrik Liebenberg auf 6:4. Auch nach dem durch eine schöne Einzelleistung von Brina gefallenen 7:4 war es nur eine Mannschaft, die das Spiel bestimmte - die Ponys. Viele schöne Kombinationen gelangen ihnen, allein, es fehlte das nötige Glück beim Abschluß. Erst kurz vor Ende der Begegnung, als sich die "Dariani" bereits in Sicherheit wiegten, konnten die Lowanger den Abwehrriegel sprengen und schoben schnell hintereinander zum 7:5 (Lana Klein), 7:6 (Brischa Olgojan) und erneut durch Lana Klein zum 7:7 ein.

Das Spiel mußte in der Verlängerung entschieden werden.
Nach einer kurzen Pause nahmen beide Mannschaften wieder Aufstellung. Der Preßschlag zu Beginn der Verlängerung brachte Grangor in Ballbesitz. Toiana paßte zu Tronde Olporter, dieser weiter zu dem hervorragend postierten Pawla, der den Ball mit schnellem Seitenwechsel zu Dexter weiterleitete. Statt es aber im Alleingang zu versuchen, schob Dexter den Kork überlegt in den Rücken der Abwehr zu Brina, die das Spiel ihrerseits problemlos mit einem Einer zu Gunsten der Grangorer beendete. Die Ponys waren kein einziges Mal in Ballbesitz gekommen. So manche Träne floß nach diesem Spiel, hier vor Freude, da aus Trauer, aber die allgemeine Spannung auf den weiteren Turnierverlauf trocknete diese schnell wieder.

Orkensturm Phexcaer U 18 - Sweltlandponys Lowangen 28:19

Im letzten Spiel des ersten Tages standen sich Orkensturm Phexcaer und die Sweltlandponys gegenüber. Beide hatten ihre Auftaktbegegnungen gegen Grangor verloren, so daß bereits hier die Teilnahme am Endspiel auf dem Spiel stand. Es sollte das beste Spiel des Tages mit von beiden Seiten zum Teil hochklassig dargebotenem Offensivimman werden.

Zunächst suchten die "kleinen Orks" den schnellen Erfolg und schnürten die Ponys in ihrer eigenen Hälfte ein. Viele gefällige Kombinationen durch die Mitte brachten die Lowanger Abwehr ein ums andere Mal ins Wanken und so war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Punkte auf der Anzeigetafel erschienen. Asandrio gelang es, einen von Benneke zu kurz abgewehrten Ball aufzunehmen und den Schuß für einen Punkt über die Querlatte zu setzen. Kurz darauf konnte Phexcaer erneut punkten, als Lana Klein einen Gewaltschuß von Gilmon unglücklich ablenkte und dieser unerreichbar für den Torhüter zwischen die Torpfosten zum 2:0 segelte.

Diese Tor war das Signal für die Ponys, die nun auch zu bemerken schienen, daß das Spiel bereits begonnen hatte. Brischa war die erste, die den Mut fand, tief in des Gegners Hälfte einzudringen. Orkensturm war mit den Gedanken noch im Vorwärtsgang. Keiner der Verteidiger setzte Brischa ernsthaft unter Druck, so daß sie ungestört zum Schuß ansetzen und auf 1:2 verkürzen konnte. Ein Schlenzer von Lana Klein glich das Spiel aus, bevor ein wunderbarer Kombinationswirbel von Firindel, Lana und Larissa Lassassina durch letztere zum ersten Tor und einem Zwischenstand von 5:2 für Lowangen abgeschlossen werden konnte.

Das Spiel wurde nun zunehmend härter. Viele kleine Nicklichkeiten störten den Fluß und vor allem Orkensturm war mehr mit dem Treffen der gegenerischen Spieler als mit dem Ball beschäftigt. Diese Spielweise blieb nicht ohne Wirkung. Die Ponys waren deutlich eingeschüchtert und ließen sich wieder weiter zurückfallen. Das machte sich Gilmon zu Nutze, paßte steil auf Asandrio, lief sich mit einem heftigen Rempler gegen den deutlich kleineren Benneke frei und schob zum 3:5 ein. Firindel konnte noch einmal auf 6:3 für die Ponys erhöhen, doch die Ponys waren durch das harte Spiel der "Orks" völlig aus dem Rhythmus gebracht. Zwei Gewaltschüsse von Gilmon führten zum 5:6 und auch danach stand nur ein Tor unter Dauerbeschuß, das der Lowanger. Immer wieder warfen sich die Ponys in die Fernschüsse der "Orks", die nicht eben Imman von technisch hohem Anspruch boten, aber durch das Zurückdrängen der Ponys eindeutig an Selbstvertrauen gewonnen hatten. In kurzen Abständen zogen sie meist aus der zweiten Reihe ab, erkämpften sich schnell den Ball zurück und setzten zum nächsten Alleingang mit Torschuß an. Vier dieser Sturmläufe endeten in Punkten, so daß zur Pause ein 9:6 für Orkensturm zu Buche stand.

Die Ponys kamen deutlich besser eingestellt in die zweite Halbzeit zurück. Maya Plattenmacher hatte die kleinsten aus dem Spiel genommen, um die körperliche Überlegenheit der Orks auszugleichen. Schnelle kurze Pässe machten es Orkensturm zudem schwerer, sich durch harten Körpereinsatz in Ballbesitz zu bringen. Immer kamen die Spieler aus Phexcaer nun einen Schritt zu spät. So war es auch kein Wunder, daß Weiwei Hosenbein und Alrik Hausmann nach zwei wunderbaren Spielzügen mit Dreiern auf 12:9 erhöhen konnten. Nach der Verkürzung auf 10:12 durch Amaryllis, die Folge eines Ballverlustes der Ponys im Mittelfeld war, fanden diese schnell wieder zu ihrem Spiel und Lana sowie Benneke erhöhten auf 14:10. Das Spiel wurde immer schneller und auch die "Orks" versuchten es nun mehr mit spielerischer Finesse. In schneller Folge fielen die Tore zum 11:14 durch Odina und 11:15 durch Benneke.

Dann kam Odina vor dem Lowanger Tor zu Fall. Es war für keinen der Zuschauer klar ersichtlich, ob sie durch Alrik leicht am Hemd gezupft worden war, oder nicht, ihr markerschütternder Aufschrei allein war für den Schiedsrichter aber Beweis genug, daß eine grobe Tätlichkeit vorgelgen haben muß. Alrik wurde vom Platz gestellt und den fälligen Freischlag verwandelte Odina selbst zum 14:15. Plötzlich kam die alte Härte bei den Orks zurück und die Ponys ließen sich mit einem Spieler weniger wieder vollkommen in die Defensive drängen. Zudem machte sich deutlich die Tatsache bemerkbar, daß sie zwei Spiele hintereinander absolvieren mußten. Die "Orks" waren deutlich agiler, sprintstärker und aggressiver in den Zweikämpfen und Gilmon, Asandrio, Selenio und Amaryllis erhöhten in rascher Folge auf 18:15. Noch einmal keimte Trotz bei den Ponys auf. Sie trieben den Ball nach vorn, schnürten die Phexcaerer nun in deren Hälfte ein und kamen durch Firnidel zum verdienten 18:16. Weiter im Vorwärtsdrang fingen sie durch einen schnellen Tempogegenstoß das 19:16, doch ließ sich Lowangen dadurch nicht beirren. Weiter drängten sie auf das Tor der "Orks" zu und wurden nach einem Pfostenabpraller mit drei Punkten durch die völlig frei zum Abstauber kommende Brischa belohnt.

Dies sollte aber auch der letzte Angriff der Ponys gewesen sein. In der nächsten Aktion wurde Lana Klein von Amaryllis rüde von hinten mit dem Schläger am Knöchel traktiert. Ihre Füße verhedderten sich im Holz und bei dem folgenden Sturz schlug sie sich das Knie auf. Lana konnte nicht mehr weiterspielen und da die Ponys bereits alle Spieler gewechselt hatten, waren sie nun mit zwei Spielern in Unterzahl. Dies und ihre Ausgeruhtheit nutzten die "Orks" nun zum finalen Sturmlauf. Noch neunmal schoben sie den Ball ins Tor der Ponys, wobei die Situation sehr an das Ende der ersten Halbzeit erinnerte. Lowangen war außer Stande, den langsamsten Bällen nachzulaufen. Die Phexcaerer schoben sich den Kork in recht großer Entfernung vom Tor zu und unzählige Gewaltschüsse aus der Distanz sorgten für eine Menge Einer. Die Ponys schienen sichtlich froh, als endlich das Schlußsignal ertönte. Einige Spieler konnten vor Erschöpfung kaum noch vom Platz gehen.

2. Spieltag

Mischmannschaft - Reinheit 28 Wegethal 16:15(von Christian)

Das Los hatte für den Anfang des zweiten Spieltages die Begegnung zwischen der Gastgebermannschaft und der schnell aufgestellten Mannschaft, zusammengesetzt aus Spielern der anderen Mannschaften ergeben. Vielleicht war diese Begegnung ein besonderer Glücksfall für Wegethal, oder die gemischte Mannschaft, so hatten sie die Möglichkeit sich einzuspielen.

Die erste Halbzeit war tatsächlich ein echtes Einspielen. Beide Mannschaften waren sehr darauf bedacht, nicht den Ball zu verlieren. Spielten sehr stark auf Sicherheit. So überrascht es kaum, daß in der ersten Halbzeit nur ein einziges Tor viel, geschossen von Erkenhild „Erke“ Gerasdottir aus der Jugendauswahl der Sturmotta. Die anfänglichen Schwierigkeiten beider Mannschaften beruhten wohl immer noch auf Verständigungsschwierigkeiten unter den Spielern.

Zur Halbzeit wechselte in der Mischmannschaft Tevil(Otta, 17) mit Cyrano(Orks, 14), Persun(Reinheit, 29) mit Rordik(Otta, 16) und Urro(Orks, 18) mit Silvan (Reinheit, 19). Nachdem jedoch die erste Halbzeit sehr zurückhaltend und doch eher unspektakulär verlief, war von Zurückhaltung in der zweiten Halbzeit kaum noch etwas zu merken.

Zunächst vergrößerte die Mischmannschaft ihren Vorsprung durch Ludovigo auf 2:0, doch dann begannen die Gastgeber mit der Aufholjagd und so vielen die nächsten drei Tore durch Spieler der Wegethaler Mannschaft, wodurch sie einen Vorsprung von 3 Punkten gegenüber der Mischmannschaft erspielen konnten. Erwähnenswert ist der Kapitän der Wegethaler, der in einer beeindruckenden-Kopf-durch-die-Wand-Aktion das erste 3-Punkte Tor des Tages erzielte. Die anderen Schützen waren Cecil und Thorgrimm. Dann wurde es sehr schnell ein ständiges Hin und Her bei den Torjagden und lange Zeit hatte keine Mannschaft einen echten Vorteil. Es war eine spannende Partie und der Kampf wogte lange.

Schlussendlich musste sich die Gastgebermannschaft der gemischten Mannschaft mit nur einem Punkt Rückstand geschlagen geben, was wohl auf die größere Spielerfahrung der Mischmannschaft zurückzuführen ist, gemessen an den Spielern aus den Gastmannschaften. Nicht zuletzt dürfte der Sieg der Mischmannschaft auch auf die spielerischen Fähigkeiten von Perainiane gelegen haben, einer Gastspielerin aus der Grangorer Jugendmannschaft. Eher unauffällig, machte sie zuerst nicht den Eindruck einer so ausdauernden und zähen Spielerin, was ihr auch die Anerkennung wesentlich älterer und vor allem stärkerer Spieler einbrachte. Auf dem Feld lief sie zu Hochform auf und war mit 7 erspielten Punkten die eindeutig beste Spielerin dieser Begegnung, dicht gefolgt vom Kapitän der Gastgebermannschaft, Rhakon Eilifsson, mit 6 erzielten Punkten.

Reinheit 28 Wegethal - Sturmotta Prem 18:13(von Alex)

Die anstrengende Reise war der Jugend aus Thorwal, auch nach der gestatteten Pause deutlich anzumerken. Insbesondere Ende der zweiten Halbzeit waren die Kräfte einfach nicht mehr da, um der stark spielenden Reinheit Mannschaft entgegenhalten zu können. Insbesondere deren Topscorer Cecil konnte immer wieder durchbrechen. Der mit 6 Punkte auf vier Treffer kam.

In der ersten Halbzeit verlief das Spiel zunächst ruhig. Die Mannschaften beschnupperten sich ein bißchen und es fielen insgesamt nur drei Tore, von dem eins ein wahrer Glückstreffer der Premer Mittelfedspielerin Yasma Wallasdottir aus der zweiten Reihe war. Die Einzige Situation in der die Abwehr aus Wegethal geschlafen hat. Zur Halbzeit stand es 2:3 aus der Sicht der Gastgeber. Doch mit diesem dünnen Vorsprung wollte sich der Trainer der Sturmotta Ragnarsson nicht zufrieden geben und nahm drei seiner Spieler raus. Diese Entscheidungen sollten sich bezahlt machen. Allein die zusehends immer selbstbewußtere Korja versenkte zwei Dreier. Doch auch das nützte nichts und man verschenkte eine zunächst recht komfortable 13:7 Führung, so daß das Spiel am Ende 18:13 für Wegethal ausging. Im Spiel wurden insgesamt 6 Dreier geschossen, 4 davon auf Premer Seite.

Mischmannschaft - Sturmotta Prem 17:21(von Alex)

Die Mischmannschaft hat noch Probleme sich einzuspielen. Man merkt förmlich, wie es Abstimmungsschwierigkeiten und Mißverständnisse gibt. Das liegt wahrscheinlich nicht zuletzt an der Sprachbarriere, da immer noch viele Garethi mindestens mit Akzent reden. So war es auch nicht weiter verwunderlich, daß die Sturmotta die erste Halbzeit souverän mit 8:0 (darunter ein Dreier) für sich entscheiden konnte.

Warum, weiß man nicht, vielleicht ein bißchen Hochmut, vielleicht einfach das Gefühl das Spiel einfach gewinnen zu können und dem anderen auch mal eine Chance zu geben sich zu profilieren, aber „Ari“ Ragnarsson nahm in der Halbzeit seinen Fehlerfrei gebliebenen Torhüter „Arni“ raus und stellte dafür den Ersatzmann Beorn auf den Platz. Das erwies sich als Fehler, denn der jüngere Keeper war der Aufgabe anscheinend doch nicht ganz gewachsen, so daß die Mischmannschaft gegen Ende gefährlich nah herankommen konnte. Doch der heute wirklich starke Sturm der Otta kompensierte die Schwäche vor der Linie und hielt den Gegner gut auf Distanz.

Die Sensation des Spiels lieferte ein Thorwaler, der aber auf der anderen Seite stand. In der zweiten Halbzeit wurde der Premer Dritttorhüter Efferdi auf der Seite der Misch eingesetzt. Von Motivation strotzend setzte dieser zu einem spektakulären Alleingang an, als er bei einem Abschlag keine Anspielstation fand und versenkte das Ding. Mit einem herausfordernden Blick zu seinem eigentlichen Coach begab er sich wieder an seinen Platz. Ragnarsson sagte nach dem Spiel dazu: „Der Junge ist immerhin Thorwaler. Das er bei uns nur die Nummer Drei ist sagt nur bedingt etwas über seine Qualitäten aus. Das Ding war zwar gut gemacht, aber etwas leichtsinnig.“ Besonders empfohlen hat sich auch der junge Rorlif aus Prem, der mit vier Treffern für sechs Punkte erfolgreichster Schütze war. Auf Seiten der Mischmannschaft kam Urro auf drei Treffer für fünf Punkte.

3. Spieltag

Sweltlandponys Lowangen - Orkensturm Phexcaer U 18 14:10

Das erste Spiel des dritten Tages bestritten die Sweltlandponys aus Lowangen und die U 18 des Orkensturm Phexcaer. Ausgeruht und mit der Erinnerung an das erste Spiel der beiden Mannschaften im Hinterkopf gingen die Ponys diesmal von Anfang an sehr agressiv zu Werke, was die "Orks" augenscheinlich verblüffte. Viele kleine Nicklichkeiten begleiteten das Angriffsspiel der Ponys. Ihre Stürmer konnten sich vor allem durch viele geschickte Blocks, die am Rande des zugelassenen lagen, freilaufen. Diesmal waren es die "Orks", denen die Bälle nur so um die Waden und Ohren flogen. Nur die Nervosität der Ponys vor dem gegnerischen Tor rettete Phexcaer vor einem frühen Rückstand.

Mitte der zweiten Halbzeit wurde es Ilimo, dem Ersatztorhüter Lowangens, der diesmal zu Beginn des Spiels zwischen den Pfosten stand, zu bunt. "Macht das Ding endlich rein!" rief der bis dahin noch ungeprüfte Torwart seinen Mannschaftskameraden zu, doch als diese seiner Aufforderung nicht nachkamen, nahm er Alrik Hausmann kurzerhand den Ball vom Schläger, umlief gegenerische wie eigene Spieler in einem schnellen und erstaunlich geschickten Solo und drosch den Ball mit einem brachialen Schlag aus 20 Schritt zum 3:0 ins gegnerische Tor. Phexcaer kam durch diese Aktion vollkommen aus dem Konzept und ließ sich noch weiter zurückfallen. Da die Räume vor dem Tor nun dermaßen eng wurden, daß kaum noch Anspiele zu den Stürmern möglich waren, verlegte Lowangen sich auf eine Taktik, die ihnen von Phexcaer vor zwei Tagen beigebracht worden war - Fernschüsse. Nun flogen sie in schneller Folge auf das Tor der "Orks" zu. Zwei von diesen verwandelten Brischa und Weiwei zum Halbzeitstand von 5:0.

Der Betreuer der Orks wechselte zur Pause alle Bankspieler ein. Nur Lurio durfte nicht mitspiele, da er sich am Abend zuvor aus dem Mannschaftsquartier in eine der beiden Schänken des Ortes geschlichen hatte und erst am Morgen stark angetrunken in einer Scheune gefunden werden konnte. Bei den Ponys kam für Ilimo, der sich bei seiner einzigen Parade leicht verletzt hatte, Kaja von der Grube ins Tor zurück. Hussig Schlüper wurde für Ysthma eingewechselt und Bandur ersetzte Firnidel. Damit waren die Ponys in der Verteidigung wieder körperlich den bärenstarken Orkenstürmern unterlegen. Zunächst zeitigte dies aber keine Wirkung, denn Lowangen zog weiter konzentriert Richtung gegnerisches Tor und Hain Wandersmann sowie Todjo konnten auf 7:0 erhöhen, bevor Phexcaer zum ersten erfolgversprechenden Angriff ansetzte. Eine schnelle Kombination über sieben(!) Stationen konnte Odina zum umjubelten 7:1 abschließen.

Der Bann schien gebrochen und es entwickelte sich doch noch ein munteres Spiel mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten. Horation konnte durch einen Dreier zunächst auf 7:4 verkürzen, dann fanden die Ponys zu ihrem schnellen Paßspiel über die Flügel zurück und erhöhten in rascher Folge durch Alrik und zweimal Todjo auf 10:4. Das Spiel schien entschieden, doch nun sollte sich die körperliche Überlegenheit der Orkenstürmer auszahlen. Mit hartem Körpereinsatz lief sich zunächst Lynn vor dem Lowanger Tor frei und ließ Kaja mit einem harten Flachschuß zum 10:7 keine Chance. Kurz danach lief Silvana den kleineren Lowanger Verteidigern auf und davon, wurde von Odina mit einem hohen Paß mustergültig bedient und schob den Ball durch die Beine von Kaja zum 10:10. Alles war wieder offen und die "Orks" wähnten sich nun auf der Siegerstraße. Die alte Härte aus der ersten Begegnung kehrte in ihr Spiel zurück, doch diesmal vergaßen sie über diesem "Erfolgsrezept" vollkommen, den Ball im Auge zu behalten. Abgeklärt paßten die Ponys in schneller Folge durch ihre Reihen. Die "Orks" kamen kaum noch in Ballbesitz und einige schnelle Kombinationen durch die Mitte und über die Flügel vorgetragen, wirbelten die Phexcaerer Abwehr durcheinander. Den Endstand von 14:10 stellten Todjo, Lana, Weiwei und einmal mehr Lana Klein durch Einer sicher.

Orkensturm Phexcaer U 18 - OSM "Dariani" Grangor 8:30

Nun mußten die "Orks" im zweiten Spiel in Folge gegen die "Dariani" aus Grangor antreten. Sichlich enrschöpft durch das harte und schnelle Spiel gegen Lowangen betraten sie den Platz. Die "Dariani" ihrerseits, die mit allen Auswechselspielern in der Startformation begannen, waren noch etwas kalt und hatten wohl auch ein bißchen zu lange geschlaften. Hier und da sah man einen der Spieler noch einmal verstohlen die Augen reiben. Als sie dann die Hände wieder vom Gesicht nahmen, war bereits ein Tor gefallen. Silvana hatte sich kurz nach Spielbeginn den Ball geschnappt und war durch mehrere schöne Doppelpässe mit Amaryllis vor das Grangorer Tor gelangt. Ohne zu zögern zog sie ab - 3:0 für Phexcaer. Direkt im Anschluß lief Odina über den verwaisten linken Flügel ungestört nach vorn und schlug den Ball aus spitzem Winkel über die Querlatte zum 4:0.

Nun wachte Grangor auf. Die Abstimmungsprobleme konnten beseitigt werden und der Kräfteverschleiß machte sich bei Phexcaer bemerkbar. Die "Orks" wurden regelrecht überrannt. Brina, Pawla und zweimal Alrik drehten das Spiel innerhalb von Augenblicken. Weder den Spielern noch den Zuschauern blieb Zeit zum Durchatmen, schon rollte die Angriffswelle der "Dariani" wieder auf das Phexcaerer Tor zu. Auch ein Punkt durch einen Tempogegenstoß durch Selenio, der ganz allein über das ganze Feld hinweg den Grangorern davongelaufen war, änderte nichts am sich verändernden Spielverlauf. Grangor war die tonangebende Mannschaft und kam nach einem Einer von Alrik und einem Dreier durch Brina mit Einern von Salinont, Dexter und erneut dem überragend spielenden Alrik zum Pausenstand von 11:5.

Beide Mannschaften wechselten munter durch. Für die "Dariani" kamen drei frische Spieler, darunter auch der Stammtorhüter Hengist, bei den "Orks" wurden vier nicht ganz so erschöpfte Spieler eingewechselt. Doch die Grangorer waren auf dem Vormarsch. Mit erstklassigem schnellen Spiel über die Flügel und vielen kurzen, flachen Pässen schufen sie sich Freiräume und konnten schnell auf 14:5 (Jasper, Ondinai, Toiana) erhöhen. Durch einen Dreier von Timor kamen die "Orks" noch einmal heran, doch es war das letzte Aufbäumen einer erschöpften Mannschaft. Ondinai konnte für Grangor noch zwei Dreier erzielen und auch Toiana gelang kurz vor Ende ein Dreier in einer nun vollkommen einseitigen Begegnung, bei der die Kommentare am Spielfeldrand einzig und allein der zu erwartenden Höhe des Sieges galten. Auch Torhüter Hengist konnte sich in die Torschützenliste eintragen, als ein weiter Abschlag von ihm an Freund und Feind vorbeitrudelte und durch eine Unebenheit im Gras des schon stark aufgwühlten Spielfelds vor dem Torhüter der Orks abgelenkt wurde, so daß dieser den Ball in letzter Not nur noch über die Querlatte, aber nicht mehr an den Pfosten vorbei lenken konnte.

Swelttalwehr Lowangen - OSM "Dariani" Grangor 25:10

Das letzte Spiel der Gruppe 2 war für die Tabellensituation ohne Bedeutung. Grangor hatte durch den Sieg gegen Phexcaer uneinholbare 8 Punkte auf dem Konto und Lowangen stand bereits sicher im Spiel um Platz drei. Grangor scheint dies besonders berücksichtigt zu haben, denn die selben Spieler, die eben noch Phexcaer in Grund und Boden gespielt hatten, liefen nach dem anstrengenden Spiel gegen die "Orks" nur sehr gemächlich über den Platz. Die Ponys hingegen, die mit allen Auswechselspielern starteten, stürmten umher, als ginge es um die Qualifikation für das Turnier um den Kaiser-Retho-Kelch. Sie drängten die "Dariani" in ihre Hälfte, banden deren Spieler in vielen Zweikämpfen bereits in des Gegners Hälfte und rannten jedem noch so hoffnungslos weitem Paß hinterher. Lana Klein und Hain Wandersmann, die beiden besten Spieler der Ponys, sorgte für je einen Punkt, bevor der Ersatztorwart Ilimo durch einen Freischlag aus 35 Schritt Entfernung zum 3:0 erhöhen konnte (Vielleicht sollte er einmal auf einer anderen Position eingesetzt werden? A.d.R.) Auch Weiwei Hosenbein und Ysthma mit einem Dreier konnten sich noch vor der Pause in die Torschützenliste eintragen.

Nach der Pause betrat wieder die Startformation der "Dariani", die ihm Eröffnungsspiel so erfolgreich gegen Phexcaer gespielt hatte, das Spielfeld. Die Ponys blieben bei ihrer Aufstellung und wechselten lediglich Brischa für Firindel ein. Die Ponys hatten nun deutlich mehr Probleme mit der ersten Formation der "Dariani". Zwar konnte Bandur auf 8:0 erhöhen, doch vor allem Dexter und Pawla von den Grangorern setzten nun Akzente und sorgten für Unruhe in der Lowangen Hälfte. Beide konnte durch zwei Einer die "Dariani" auf 9:4 heranbringen, und nach dem 10:4 durch Lana Klein verkürzte Pawla im Alleingang sogar auf 10:7. Doch diesmal waren die Ponys routiniert. Sie hielten den Ball in ihren Reihen, verzögerten geschickt das Tempo und spielten im entscheidenden Augenblick urplötzlich schnell in die Spitze. Bald stand es 16:9, wobei sich fast alle Ponys einmal auszeichnen durften.

Als dann Ilimo erneut einen Punkt machte, brach ohrenbetäubender Jubel bei den Zuschauern aus. Sie klatschten begeistert Beifall und ließen den Lowanger Ersatztorwart das ganze Spiel hindurch hochleben. Nach zwei Treffern von Bandur nahm sich der Torhüter der "Dariani" vor, es seinem Gegenüber gleichzutun. Unter dem großen Staunen seiner Mitspieler schaltete er sich in einen Angriff ein, der allerdings im Mittelfeld bereits gestoppt wurde. Das leere Tor vor Augen versuchte Hain Wandersmann einen Weitschlag, der aber zum Glück für Hengist im bereits sehr matschigen Boden vor dem Grangorer Tor liegenblieb und von Toiana aufgenommen werden konnte, bevor die Lowanger Stürmer zur Stelle waren. Drei schnelle Pässe später stand Grangor endlich wieder einmal vor dem Lowanger Tor und nach einer tollen Parade von Kaja fiel der Ball vor die Füße von Hengist, der sich immer noch nicht zu seinem Tor zurückbegeben hatte. Obwohl er beinahe unter dem Ball durchgeschlagen hätte, traf er diesen doch noch eben so und konnte wenigstens einen Punkt erzielen, was von seiner Position drei Schritt vor dem Tor schon deutlich schwieriger war, als zu einem Dreier einzuschieben.

Feiernd trabte Hengist zu seinem Tor zurück, doch verpaßte er den nächsten Hochgeschwindigkeitsangriff der Lowanger. Wieder war es Ilimo, der mit einem wundervollen Weitschlag Hain Wandersmann in Szene setzte. Dieser überholte auf dem rechten Flügel Hengist, schob nach innen zu Sinova, die über die beiden verbliebenen Grangorer Verteidiger hinweg zum 22:10 traf. Weiwei Hosenbein, Hain Wandersmann und Hussig Schlüper sorgten am Ende für den 25:10-Endstand gegen eine völlig entkräftete "Dariani"-Mannschaft. Insbesondere die Begegnungen dieser Gruppe haben gezeigt, daß zwei Spiele in Folge für eine Jugendmannschaft noch eine zu große Belastung sind, eine Erfahrung, aus der man für folgende Turniere einige Lehren ziehen kann.

4. Spieltag

Reinheit 28 Wegethal - Mischmannschaft 16:19 (von Christian)

Die neuerliche Begegnung der beiden Außenseitermannschaften fand in der fast gleichen Besetzung wie im ersten Spiel statt, was viele Zuschauer schon im Vorfeld zu Spekulationen veranlasste. Tatsächlich sollten diejenigen Zuschauer recht behalten, die auf einen ähnlichen Spielauftakt wie in der ersten Begegnung tippten.

Genau wie in der ersten Partie spielten beide Mannschaften auf Sicherheit, und es gab keine nennenswerten Höhepunkte. So schafften es beide Mannschaften in der ersten Halbzeit kein einziges Tor zu Wege zu bringen. Vielleicht lag es an der frühen Stunde, oder jede der beiden Mannschaften wartete darauf, daß die Gegner endlich loslegten, um gut zu kontern zu können.

Wie dem auch sei verloren die Zuschauer bald die Lust und fingen an sich zu langweilen. Doch genau wie im ersten Spiel verloren beide Mannschaften in der Zweiten Halbzeit ihre Scheu und legten wieder los. Erneut war es ein verbissener Kampf und genau wie im ersten Spiel konnte keiner der Gegner einen Vorteil für sich herausarbeiten. Das Spiel wurde jetzt sehr offensiv und so wundert es niemanden ,da ß in so kurzer Zeit so viele Punkte gemacht wurden. Angriff folgte auf Angriff, Verteidigung wurde jetzt aggressiv und offensiv durchgeführt, was für großen Jubel im Publikum sorgte. Das Spiel war schnell und hart. Dennoch schien die gemischte Mannschaft nach hinten heraus den längeren Atem zu haben und gewannen mit 3 Punkten Vorsprung vor den Wegethalern.

Sturmotta Prem - Reinheit 28 Wegethal 31:8 (von Christian)

Das zweite Spiel des Tages verlief für die Wegethaler alles andere als erfreulich. Sie kamen zwar in der ersten Halbzeit besser in Schwung als im vorhergehenden Spiel, allerdings zeigte sich hier schon, daß die Sturmotta über die größere Erfahrung und über mehr Puste verfügte. Der Halbzeitstand zeigte schon sehr deutlich was der Endstand dann offensichtlich werden ließ. Ein grandioses Spiel von der Premer Jugendauswahl, auf seiten der Wegethaler gab es keine nennenswerten Höhepunkte und sie verloren gegen Ende der zweiten Halbzeit dann auch noch die Lust, was dazu führte, daß sie selbst eine Verteidigung zu organisieren nicht mehr in der Lage waren. Ohne großen Trubel schlichen die geschlagenen Wegethaler vom Felde und überließen der Sturmotta das Feld, die sich von ihren getreuen Bewunderern und den übrigen Zuschauern, zu recht feiern ließen.

Nach Beendigung des Spiels äußerte sich der Betreuer der Mannschaft ein Zwerg namens Urgrimm sich zu dem katastrophalen Spielverlauf. „Wir wussten doch, daß wir noch unerfahren sind, aber das... , mit so einer Niederlage hat niemand gerechnet, nicht gegen diese Jungspunde. Was solls,... Ich werde die schon wieder hinkriegen. Der Kapitän ist ein guter Kerl, im Moment sollte man ihm lieber keine Vorwürfe machen, aber wenn er sich beruhigt hat werd ich mal sehen wie ich ihn wieder aufrichten kann. Wenn nötig mit einem gut gemeinten Schlag an den Hinterkopf.“ Grinste gutmütig und schenkte weiter Bier aus.

Wollen wir hoffen, daß sich die Wegethaler sich nicht völlig durch diese Fiasko entmutigen lassen.

Sturmotta Prem - Mischmannschaft 19:18 P (von Christian)

Noch unter dem Eindruck des sehr einseitigen Sieg des vorangegangenen Spiels durch die Otta rechnete sich die Mischmannschaft wohl keine großen Siegchancen aus. So verlief auch im letzten Spiel dieses Tages die erste Halbzeit genau wie im vorangegangenen. Das Geschehen wurde durch die Premer Jugendmannschaft dominiert und so wunderte es auch niemanden, daß sie sehr bald in Führung gingen und schon zum Abschluß der ersten Halbzeit einen ansehnlichen Vorsprung erspielt hatten.

Dennoch gewannen die Spieler der gemischten Mannschaft langsam aber stetig an Selbstvertrauen und griffen stärker und stärker an. In der ersten Halbzeit waren diese Bemühungen noch nicht von Erfolg gekrönt, allerdings sollte sich dies in der zweiten Halbzeit schlagartig ändern. Die größere Spielerfahrung der Gastspieler sorgte dafür, daß alle Spieler den Kopf behielten und sich niemand hängen ließ. Sie kämpften verbissen weiter und der Erfolg der zweiten Spielhälfte sollte ihnen recht geben.

Entweder hatten sich die zusammengewürfelte Mannschaft in Rage gespielt, oder aber die Premer Jugend war sich des Sieges zu sicher und wurde schlapp in Angriff und Verteidigung, vielleicht steckte ihnen aber noch das Spiel gegen Wegethal in den Knochen. Von Anfang an bemerkten die Zuschauer die erstaunliche Wendung des Spielgeschehens. So wurde das gesamte Spiel jetzt von der Mischmannschaft beherrscht und sie begann eine gnadenlose Aufholjagd. Natürlich machte auch die Otta Punkte, aber gegen die gezeigte Leistung dieser Außenseitermannschaft sah sie nicht gut aus. Für jeden Punkt den die Spieler der Otta errangen, erzielten die Spieler der Mischmannschaft zwei Punkte. Die Begeisterung unter den Zuschauern kannte keine Grenzen und die Mischmannschaft ließ sich mit jedem gemachten Punkt feiern. Es wurde gejubelt und gegrölt was das Zeug hielt. Unterstützt durch die Zuschauer schafften es die Spieler der Mischmannschaft den Vorsprung der Sturmotta bis zum Ende der zweiten Halbzeit vollständig aufzuholen, so daß in der Verlängerung weitergespielt werden musste. Die dann noch einmal und noch einmal verlängert werden musste, da sich keine Seite eine Blöße gab oder aufgeben wollte. Verbissen wurde um jeden Meter gekämpft und die Spannung unter den Zuschauern stieg schier ins Unermessliche. Schlussendlich konnte die Otta durch einen geschickten Punkt das Spiel für sich entscheiden und ein tosender Begeisterungsturm brach los.

Später nach dem Spiel befragte Zuschauer sagten Dinge wie: „... zweifelllos das beste Spiel in diesem Turnier, bisher ...; ... das nenn ich doch mal n´Spiel ...; ... hellauf begeistert, grandios ...“ usw... Auch wenn die Otta das Spiel gewonnen hatte, war die Mischmannschaft doch wohl der spielerische Sieger dieser Begegenung.

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