Mit den Sweltlandponys nach Gashok -
Ein Gruppenabenteuer für Helden der Stufe 1-5 (und darüber)
6. Der Überfall
Kurz nach dem man Hausmannsruh hinter sich gelassen hat, verlässt die Gruppe die Straße und biegt auf einen kleinen
Waldpfad. Das dichte Unterholz verhindert schon bald jede Sicht zur Straße und auch deren Geräusche dringen nicht bis
hierher vor. Auf dem Weg können nur zwei Personen gleichzeitig nebeneinander gehen, oft ist sogar nur Gänsemarsch möglich,
da der Weg teilweise sehr sumpfig ist. Kleine Holzbohlen wurden als Brücken über Bäche gelegt, anderswo werden diese in
Furten durchquert.
Mehrere Stunden ist man so unterwegs, als an einer besonders dichten Stelle zehn schwer bewaffnete Männer aus dem Gebüsch
springen. Unmißverständlich fordern sie die Gruppe auf, Wertgegenstände herauszurücken.
Meisterinformation An die Helden trauen sich die Räuber nicht heran, werden von sich auch keinen Kampf beginnen,
froh über die leichte Beute, die die Jugendlichen darstellen. Sollten die Helden trotz der Warnung vor diesem Schauspiel
den Kampf suchen, werden sie alle Hände voll mit den verängstigt umherlaufenden Jugendlichen zu tun haben, so dass den
Räubern in jedem Fall die Flucht gelingen wird.
Etwa eine Stunde nach diesem Ereignis versperren erneut fünf Räuber den Weg. Die dilettantische und theatralische Art,
in der sei ihre Forderungen vortragen, macht den Helden bald klar, dass es sich bei diesen um die eigentlich angeheuerten
Schauspieler handelt. Sie halten die Waffen so, daß sie sich bei einem ernsthaften Kampf vermutlich eher selbst verletzen
würden, als einem der Helden auch nur annähernd gefährlich werden zu können, und auch das auffällig unauffällige Zwinkern,
daß der Anführer der Bande Maya zuwirft, macht den Helden klar, wen sie nun vor sich haben.
Als man sich auf den weiteren Weg machen will, ist Lindoriel verschwunden. Die Jugendlichen sind wohlauf, allerdings fehlt
einem Jungen ein Geldbeute, den er unvorsichtigerweise am Gürtel getragen hatte. Nach einigen Stunden Marsch durch das
Dickicht des Waldes erreicht die Gruppe mit Hilfe der Schauspieler, die sich zurück nach Lowangen begeben wollen, wieder
die Straße in Richtung Gashok. Auf dieser geht es nun zügig zum Ort des Turniers, da man durch den Umweg und die beiden
Überfälle fast einen halben Tagesmarsch in Rückstand geraten ist. Die nächsten beiden Reisetage verlaufen relativ
ereignislos.
Meisterinformation
Kurz vor dem Erreichen von Gashok trifft die Reisegemeinschaft auf zwei norbardische Händler, die beim Anblick der
Mannschaft den Wagen anhalten und auf die Gruppe zu warten scheinen. Als sie auf Rufweite heran sind, rufen sie bereits die
Jugendlichen zu sich heran. Sie erklären ihnen, daß sie selbst schon oft in Lowangen waren und die Stadt sehr mögen.
Deshalb wollten sie, daß die Ponys das Turnier gewinnen. Um ihnen dabei zu helfen, haben sie spezielle Stirnbänder anfertigen
lassen, die die Treffsicherheit beim Schlagen des Balles deutlich erhöhen. Die Jugendlichen sind begierig auf die in den
Farben der Swelttalwehr grün und rot gehaltenen Bänder und kaufen sie trotz der Ermahnungen und Warnungen durch Maya und
vermutlich auch der Helden.











