Mit den Sweltlandponys nach Gashok -
Ein Gruppenabenteuer für Helden der Stufe 1-5 (und darüber)
2. Das Treffen an der Markthalle
Die Jugendlichen und die Begleiter treffen sich morgens vor der Markthalle. Die meisten sind sehr aufgeregt und
erscheinen schon frühzeitig am angegebenen Ort. Vor dem Gebäude herrscht der allgemeine Trubel rund um einen
Markt. Kaufleute gehen ein und aus, einige feilschen bereits vor dem Eintreten in das Gebäude und Lastenträger
transportieren Stoffballen, Kräutersäcke, Waffen, Schmuck und Lebensmittel auf ihren Schultern oder auf kleinen
Sackkarren in die Markthalle oder aus dieser in die Lagerräume der Kaufleute.
Als die Helden eintreffen, werden sie von einer erwartungsfroh ausgelassenen Jugendmeute empfangen, während sie
selbst vermutlich wesentlich neugieriger das geschäftige Treiben um sie herum bestaunen werden, als es bei den
Jugendlichen der Fall ist, für die das alles zum Alltag gehört. die Jugendlichen ihrerseits beäugen die Helden, mit ihren
Waffen und Rüstungen ehrfürchtig und vielleicht auch ein wenig ängstlich. Der ein oder andere ganz mutige wagt
es dennoch möglicherweise sogar, die Rüstung oder eine Waffe zu berühren.
Beim Durchzählen stellt Maya fest, dass zwei Jungen fehlen. Auch Lindoriel ist zum vereinbarten Zeitpunkt noch nicht
erschienen. Die beiden Jungen werden von Bekannten, die in der Nähe sind, oder Mitspielern von zu Hause geholt –
einer hatte verschlafen, dem anderen war vor Aufregung ganz schlecht und er konnte seinen Immanschläger nicht finden,
der bereits vor dem Haus an der Tür lehnte.
Die Jugendlichen werden in gleich großen Gruppen auf die Erwachsenen verteilt (Jeder Held müsste nun 3 – 4
Jugendliche zu betreuen haben). Jede Gruppe bildet eine Bootsmannschaft und soll sich beim Fußmarsch und im
Nachtlager in der Nähe des jeweiligen Begleiters aufhalten.
Als Lindoriel auch nach längerem Warten noch nicht erscheint, entscheidet Maya, dass man notfalls ohne ihn
losgehen muß. Die Jugendlichen aus der Gruppe des Elfen werden auf die Helden verteilt. Dann beginnt Maya mit
einer langen Belehrung über das, was die Jugendlichen zu tun und zu lassen haben. Allgemeines Gähnen und viele
Witzchen sind die Folge, doch an einigen ernsten Stellen wird allen bewusst, dass die Reise auch gefährlich werden
kann. Auch die gestrengen Augen der Eltern, die zur Verabschiedung an die Markthalle gekommen sind, lassen ein zu
offensichtliches Langweilen bei den Jugendlichen nicht aufkommen.
Gemeinsam begibt sich der bunte Zug aus schwer bewaffneten Helden, jugendlichen Immanspielern und gemessenen Schrittes
einhergehenden Eltern zum Svellt, wo im Frachthafen kleine Boote festgemacht wurden, in die das Gepäck verladen
wird. Bei den Booten wartet Lindoriel, der keine Anzeichen eines schlechten Gewissens zeigt. Auf eventuelle Fragen,
warum er nicht zur Markthalle gekommen sein, antwortet er nur, man wolle doch mit den Booten fahren und er habe sich
um diese gekümmert. Unter vielen Tränen verabschieden sich die Eltern von ihren Kindern, bevor alle an Bord gehen
und den Svellt hinab aus der Stadt treiben.











