VAI ändert Ligasystem zur neuen Spielzeit
Auf ihren jährlichen
Tagung haben die in der Vereinigten Aventurischen Immanliga
zusammengeschlossenen Vereine umfangreiche Änderungen am
Ligasystem beschlossen, die ab der nächsten Saison umgesetzt
werden sollen. Hohe Reisekosten und lange Anfahrtswege haben
insbesondere die kleineren Vereine an den Rand der
Zahlungsfähigkeit gebracht und viele Auswärtsmannschaften
konnten sich nach strapatiösen Anreisen kaum auf den Beinen
halten, geschweige denn ein ansehnliches Spiel liefern. Doch auch
größere Vereine, wie die Andergaster Bären geraten
zunehmend unter finanziellen Druck, so daß sich die Liga zum
Handeln gezwungen sah.
Ab der neuen Saison gelten
deshalb andere Regeln, die Kosten und Wege für die
Gastmannschaften stark einschränken werden. Die Liga wird in zwei
Hauptgruppen gegliedert, die wiederum zwei Regionaldivisionen
beinhalten werden. In der Westgruppe, dem Grex Occidentalis, werden die Mannschaften des
Manipulus Rohrwed und des Manipulus Khom spielen, die Ostgruppe, der Grex Orietalis,
wird von den Manipuli Eisernes Schwert und Zentrum gebildet. Die Mannschaften der
einzelnen Grex sollen jeweils zweimal gegeneinander spielen. Die
acht besten Mannschaften jeder Hauptgruppe erreichen die
Schlußspiele, in denen es, ähnlich dem Pokal, im
Ausscheidungssystem weitergeht, bis der Meister der VAI im Spiel der
beiden Hauptgruppenmeister ermittelt wird.
Für die Swelttalwehr
Lowangen, die dem neu gegründeten Manipulus Rohrwed angehören
wird, kommt es zu schweren, aber für die Anhänger
großartigen Begegnungen. Neben dem Regionalrivalen
Knochenbeißer Riva werden die Lowanger auf die Sturmotte Prem und
Orkensturm Phexcaer, die beiden dominierenden Mannschaften der jetzigen
Spielzeit, antreten. Auch die Andergaster Bären sind ein
ernstzunehmender Konkurrent.
Abgerundet wird die Gruppe durch Njikwe Thorwal. Der bisherige
Zweitligist konnte sich in diesem Jahr immerhin bis ins
Pokalviertelfinale vorkämpfen.
Ein weitergehender Vorschlag
der Swelttalwehr mußte dagegen vom Tisch genommen werden.
Ursprünglich war das Ansinnen, die Regionalgruppen in mehreren
Turnieren aufeinandertreffen zu lassen, wobei jede Mannschaft einmal
pro Saison als Gastgeber fungieren sollte. Das hätte die
Reisekosten und -gefahren noch weiter gesenkt, aber Einsprüche vor
allem der kleineren Vereine wie Winhall und Niritul, ließen diese
Vorschläge scheitern. Man sah sich in den kleineren Orten nicht in
der Lage, mehrere Immanmannschaften über den Zeitraum eines
Turniers hinweg unterbringen und versorgen zu können. Alles zu den
Regeländerungen in der VAI, auch zum neuen Transfersystem, gibt es
hier











