Swelttalwehr Lowangen ist Gewinner des Tronde-Igardsson-Pokals 34 Hal
Die Spannung knisterte förmlich im bis auf den letzten Platz ausverkauften Langhaus zu Prem, in dem
das diesjährige Finale um den Tronde-Igardsson-Pokal zwischen Orkensturm Phexcaer und Swelttalwehr Lowangen
ausgetragen wurde. Die Zuschauer erwarteten einen heißen Tanz, trafen doch der Zweite und der Vierte der
gerade erst beendeten 4. Spielzeit der Vereinigten Aventurischen Immanliga aufeinander. Da die Swelttalwehr
die Sturmotta Prem bereits im Pokalachtelfinale mit wehenden Segeln versenkt hatte, waren die Anwesenden fast
ausnahmslos auf Seiten Phexcaers, hatte doch zudem Orkensturm den Premern durch zwei dumme Niederlagen am Ende
der Saison den Meistertitel geradezu auf dem Silbertablett serviert.
Zunächst war jedoch die Swelttalwehr die tonangebende Mannschaft. Trotz des gellenden Pfeifkonzerts, das sich
jedesmal erhob, wenn die Lowanger in Ballbesitz kamen, spielten sie mit kühlem Kopf und einem aggressiven Zug
zum Tor einige hochkarätige Chancen heraus. Vor allem den schnellen Tempovorstößen über die Ausenbahn hatte die
Abwehr aus Phexcaer zu Beginn des Spiels kaum etwas entgegenzusetzen. Nahezu untätig stand die Hintermannschaft
des Orkensturm bei den Treffern zum 3:0, 5:1 und 8:1 in der eigenen Hälfte und ließ die Lowanger Angreifer
widerstandslos gewähren. Die Stimmung im Langhaus wurde auch durch den zweiten Punkt der Phexcaerer kurz vor
der Pause besser, mit dem sie den Halbzeitstand von 10:2 festmachten.
Ein Großteil der Zuschauer hatte die Spieler des Orkensturm beim Betreten des Platzes zur zweiten Hälfte ebenso
mit Unmutsäußerungen überschüttet, wie die Swelttalwehr, befürchteten doch einige einen weiteren Kantersieg der
Lowanger im Premer Langhaus erdulden zu müssen. Doch sahen sie sich in dieser Annahme vollkommen getäuscht.
Orkensturm war vom ersten Augenblick an die tonangebende Mannschaft. Die Swelttalwehr zog sich plötzlich aus
Angst vor den eigenen Fähigkeit weit in ihre Hälfte zurück und lauerte auf Tempogegenstöße. Die dadurch frei
gewordenen Räume im Mittelfeld wußten die Phexcaerer geschickt zu nutzen und schoben ein ums andere Mal ihre
Bälle über die Querlatte des Tors.
Jeder neuerliche Erfolg wurde von den zu neuem Leben erwachten Premer Zuschauern euphorisch gefeiert. Bei jedem
Ballkontakt der Orks drang ein Jubelschrei durchs weite Rund, während die Swelttalwehr gnadenlos niedergebuht wurde.
Vor allem den jüngeren Spielern ging das an die Substanz. Viele unnötige Fehler schlichen sich in den Spielaufbau
der Lowanger und schon bald hatte Orkensturm den Rückstand auf 9:11 verkürzt. Als dann auch noch der Lowanger Torhüter
Roleff Swarte nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung vom Platz gestellt wurde (die Zuschauer waren einhellig
der Meinung: zu Recht), schien das Blatt gewendet zu sein. Unter lautem Hohngelächter der Thorwaler Besucher trat
der junge Nachwuchstorhüter Hajo Jungnickel zwischen die Pfosten.
Und tatsächlich schien er seiner Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Kurz hintereinander konnten Peltjo Sarela und
Hal Fröhling zwei weitere Punkte markieren. Das Spiel war wieder offen. Arngrimm Beowulfsson setzte daraufhin alles
auf eine Karte und brachte für den Halbbremser Alrik Hausmeier die in dieser Spielzeit wie ein Komet am Lowanger
Immanhimmel aufgestiegene Wilma Somsen Leister ins Spiel. Beide Mannschaften gönnten sich zunächst eine Atempause, bevor
die Orks wieder die Initiative ergriffen, und das Tor von Hajo Jungnickel berannten. Doch dieser hatte sich gefangen
und gemeinsam mit der Abwehrreihe gelang es ihm, die wütend vorgetragenen Angriffe der Phexcaerer abzuwehren. Einen
dieser Abwehrschläge nahm Erp Krumbein auf, spielte schnell zu Wilma Somsen Leister, die sich auf dem linken Flügel
geschickt gegen Lariel Safiriel durch und legte den Ball Thorstor Frenison mustergültig vor den Schläger. Dieser hatte
keine Mühe, zum 14:11 einzuschieben.
Schlagartig wurde es still in der Halle, zumal auch die nächsten Angriffe Phexcaers keine Erfolge einbringen konnten. Die
Zeit für Orkensturm wurde immer knapper. Sie schien förmlich zu fliegen, während den Lowangern jeder Augenblick wie
Stunden vorkam. Als Schlom Bierbauch mit einem geschickten Heber aus spitzen Winkel sogar das 15:11 markieren konnte
und kurz darauf Svantje Sanglos das 16:11 schoß, begaben sich die ersten Zuschauer zu den Ausgängen.
Viele von ihnen wurden aber von aufbrandendem Jubel noch vor den Toren zurückgerufen. Binnen weniger Augenblicke hatten
Rogoff Ruschane, Faizal Neunhild und Bomil Zertel den Rückstand Phexcaers auf zwei Punkte verkürzen können. Die Zeit war
zwar fast abgelaufen, aber Broderico Meirechi gelang es einmal mehr, Kaja Mauler vom Ball zu trennen. Mit einem äußerst
riskanten Schlag bediente er Feramud Hidayibet, der ohne zu Zögern aus gut zwanzig Schritt abzog. Die nächsten Augenblicke
dehnten sich für alle Anwesenden zur Ewigkeit. Der Korkball flog an den Köpfen von Morlosch Eisenfaust und Holvard Nebelow
vorbei aufs Lowanger Tor zu. Hajo Jungnickel setzte zu einem verzweifelten Sprung an, dehnte sich auf fast unmögliche Weise
und konnte mit seinem Schläger tatsächlich noch den Ball berühren. Allein, die Wucht des Schlages riß dem Lowanger Torhüter
das Holz aus der Hand. Der Ball flog weiter auf das Tor zu, hatte aber um wenige Grad seine Richtung geändert. Die Zuschauer
hielten den Atem an, die Ersatzspieler aus Phexcaer sprangen erregt von der Bank auf, während Arngrimm Beowulfsson die
Hände vor dem Gesicht zusammenschlug.
Kurz darauf war im totenstillen Stadion ein einziger kurzer Laut zu hören. Der Kork schlug gegen die Querlatte und flog
von dort über das Tor. Ein Punkt für Phexcaer. Das Spiel war aus. Lowangen war Pokalsieger. Eisige Stille umfing die
Spieler der Swelttalwehr, als sie jubelnd die Schläger in die Höhe reckten und sich in die Arme fielen. Schweigend
verließen die Zuschauer fast fluchtartig das Stadion, während die Spieler aus Phexcaer, die innerhalb weniger Tage zwei
Titel, die sie zum Greifen nah hatten, noch aus der Hand geben mußten, ungläubig in die Ferne starrten oder mit Tränen
in den Augen auf dem Spielfeld lagen.
Eine Nachricht vom Sieg war natürlich sofort per Eilbote nach Lowangen gesandt worden und die Stadt bereitete ihren
Pokalhelden einen triumphalen Empfang. Alles war in ein grün-rotes Farbenmehr gehüllt, als das Schiff, das die
Mannschaft den Svellt herauf in die Stadt brachte, am Lasthafen festmachte. Jubelnde Anhänger der Mannschaft und
auch viele Einwohner, die Imman bisher nur vom Hörensagen kannten, waren herbeiströmt, um den Pokal mit eigenen Augen
zu sehen. In einem Triumphzug wurde die Mannschaft durch die Straßen Lowangens zum Gildenhaus der Kaufleute geleitet,
wo zunächst ein feierlicher Empfang mit Festessen abgehalten wurde, bevor die Spieler den Pokal zur Swelttalklause trugen,
wo er unter großem Jubel der anwesenden Anhänger als erste Trophäe in der Vitrine im Vereinszimmer verwahrt wurde.
Die Sensation ist Perfekt-
Swelttalwehr steht im Finale des Tronde-Igardsson-Pokals
Nur eine Hürde trennte die Swelttalwehr Lowangen vom
Einzug in das Pokalfinale im Tronde-Igarsson-Pokal, und diese Hürde hieß Adler Punin. Nachdem es im
letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften eine böse 31:12-Klatsche für die Swelttalwehr gab,
sollte die Devise eigentlich vorsichtiges Herantasten lauten. Stattdessen waren es die Adler, die
sich von Anfang an weit in ihre Hälfte zurückzogen und somit den Lowanger Mittelfeldspielern viel
Platz zum Kombinationsspiel und Angriffsaufbau ließen.
Dennoch taten sich die Lowanger zu Beginn recht schwer, die sich ihnen bietenden Räume zu nutzen, was
sicher auch daran lag, daß man ein wesentlich offensiveres Vorgehen der Adler, die nach einem
Aufwärtstrend in den letzten Spielen durchaus Selbstvertrauen zeigen konnten, erwartet hatte.
Als sich die Überraschung gelegt hatte, legten die Lowanger richtig los. Frische und vor allem
originelle Spielzüge mit einem schnellen Wechsel von langen zu kurzen Pässen wurde den Zuschauern
serviert und bald stand es 5:1 für Lowangen. Insbesondere die jüngeren Spieler scheinen durch das
Vorbild Erp Krumbeins und Svantje Sanglos' in der laufenden Saison einiges Selbstvertrauen aufgebaut zu
haben, denn sie umrundeten die gestandene Puniner Abwehr ein ums andere Mal.
Vor allem Jaavi Kaliimanii und Irdina Golowjewna hebelten die Bremserreihe der Adler fast im Alleingang aus
und sorgten gemeinsam für 9 Punkte im Spielverlauf. Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Lowanger
zu keiner Zeit die Butter vom Brot nehmen und gewannen verdient mit 13:4. Noch wichtiger als das Ergebnis
ist aber, daß das frische und offensive Spiel der Swelttalwehr einmal mehr Werbung für den Immansport im
Swelttal darstellte, wie sie besser nicht zu erreichen ist.
Im Endspiel, das auf neutralem Platz in Prem ausgetragen wird, kommt es zu dem erhofften Duell mit Orkensturm
Phexcaer. In der laufenden Spielzeit konnten beide Mannschaften in den Begegnungen einmal den Sieg davontragen. Das
dritte Spiel endete nach regulärer Spielzeit 11:11, in der Verlängerung hatten die Lowanger das glücklichere Ende
für sich. Arngrimm Beowulfsson platzt schon fast vor Vorfreude auf dieses Spiel. "Ich hoffe, daß Phexcaer die
Meisterschaft holt, denn dann werden die Premer Zuschauer uns unterstützen. Sonst wird es die reinste Hölle, weil
wir die Sturmotta im Achtelfinale versenkt haben. Aber es wird auf jeden Fall ein spannendes und sicher hochklassiges
Spiel. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen."
Die Swelttalwehr nutzt das durch den Ruhetag am letzten Spieltag zustande gekommene vorzeitige Ende der Spielzeit,
um frühzeitig nach Prem zu reisen und sich dort, weit weg von allen Reisestrapazen, auf das Pokalendspiel zu
konzentrieren. Deshalb fällt bis auf weiteres auch das äußerst populäre offene Training am Lasthafen aus.
Jubel in ganz Lowangen -
Swelttalwehr erreicht Halbfinale im Tronde-Igardsson-Pokal
Es war nur ein Zweitligist, den es zu schlagen galt,
aber die Delphine aus Bethana erwiesen sich als der schwere Gegner, den viele in Lowangen
vorausgesagt hatten. Unbekümmert spielten sie auf, die Gäste, hatten sie doch nichts zu verlieren,
als ihr Gesicht. Dennoch sollte es am Ende nicht zum erhofften Pokalwunder für die Liebfelder reichen.
Das von beiden Mannschaften äußerst offensiv angegangene
Spiel war von Anfang an sehr offen. Besonders der Zweitligist glänzte weniger durch filigrane Technik als
vielmehr durch eine ungeheure Laufbereitschaft. Die wieselflinken Flügelstürmer der Delphine brachten die
Abwehrreihe der Swelttalwehr ein ums andere Mal gehörig ins Schwitzen. Die Lowanger spielten ihrerseits
ebenfalls ein sehr hohes Tempo, in der Hoffnung, durch Ausdauervorteile in der zweiten Hälfte Boden gut
machen zu können. Diese Rechnung ging nicht auf. Bis zum letzten Augenblick hielten beide Mannschaften dieses
hohe Tempo und es war nur ein Quentchen Glück, das den Delphinen zum Weiterkommen gefehlt hat.
Nach dem Spiel, das ein wahrer Augenschmaus auch für sonst
weniger am Imman interessierte Zeitgenossen gewesen ist, traf man sich zu einem prächtigen Fest vor und in
der Swelttalklause. Vereinzelt hörte man schon die Rufe begeisterter Anhänger: "Wir holen den Pokal und dann
fahren wir nach Thorwal und machen Orkan platt." Solche Stimmen gingen zwar in allgemeiner Heiterkeit unter,
aber insgeheim hoffte wohl jeder der Anwesenden auf ein weiteres grandioses Pokalspiel gegen die Adler aus Punin,
wenn diese zum Halbfinale nach Lowangen kommen.
Das zweite Halbfinale bestreiten Orkensturm Phexcaer und der Pokalverteidiger Lemminge Norburg.
Losglück im Viertelfinale
Bei der Auslosung zum Viertelfinale im
Tronde-Igardsson-Pokal waren Phex und damit das Losglück der Swelttalwehr
Lowangen einmal mehr hold. Nachdem man im Achtelfinale die bis
dahin furios aufspielende Sturmotta aus Prem zum Kentern bringen konnte,
darf man nun die Delphine Bethana im heimischen "Schlammloch"
empfangen. Die Wettbüros sehen Lowangen als deutlichen Favoriten, auch
wenn man den Zweitligisten nicht unterschätzen sollte, hat der doch mit den
Knochenbeißern aus Riva bereits eine höherklassige Mannschaft aus
dem Pokalrennen geworfen.
Pokalsensation - Lowangen schlägt Tabellenführer auswärts
Die Swelttalwehr Lowangen hat das Viertelfinale im Tronde-Igardsson-Pokal erreicht. In einem hochklassigen Spiel, in dem es an Chancen und guten Szenen auf beiden Seiten nicht mangelte, konnte die Mannschaft aus Lowangen das glücklichere Ende für sich behalten. Wie schon im Ligaspiel vor wenigen Wochen ging es bis zum Ende des Spiels sehr knapp zu. Erst in den letzten Augenblicken konnten Kürpet Folio mit einem herrlichen Ein-Punkt-Solo und Wilma Somsen Leister durch einen Gewaltschuß für 3 Punkte den Sieg auf des Gegners Platz sichern. Der Jubel war grenzenlos.











