Der Bestechungsskandal Norburg
Am 9. Spieltag dieser Saison traf in Norburg der Vorjahreszweite und
Pokalverteidiger, die Lemminge Norburg, auf die Bären aus
Andergast. Die überraschend auf den Abstiegs rängen liegenden Lemminge
gaben von Beginn an den Ton an. Sie führten schnell und konnten
ihren Vorsprung sicher über die Zeit retten. Vom sonst so gefürchteten Andergaster Sturm (dem
besten der Liga), war weit und breit nichts zu sehen.
Soviel zu den Eindrücken, die
ein Spielbeobachter an eben jenem 9. Spieltag in Norburg gewinnen konnte.
Was sich aber wie die Reinkarnation des alten Norburger
Erfolgsstils antat, sollte schon bald zum größten Skandal werden,
den die Liga in ihrer Geschichte bisher erlebt hatte. Wie sich herausstellte,
waren von seiten der Lemminge 1.000 Dukaten (in Worten: EINTAUSEND) an
die in Finanznöten steckenden Bären gezahlt worden, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.
Nach Bekanntwerden des Skandals
dauerte es eine geraume Zeit, bis sich die Herren vom Verband endlich zu einer Strafe durchringen
konnten. Norburg wurden zwei Punkte gestrichen, Andergast sollte als Sieger des Spiels gewertet werden.
Ein Aufschrei der Entrüstung
ging durch die Liga. Besser als Tarrad ay Tuzak von Gasse Grangor konnte man die
Gedanken bei den Spielern und Anhängern der unbeteiligten
Mannschaften zum Segensspruch für Andergast nicht ausdrücken: "Es
gehe nicht an, dass man 1000 Dukaten und 3 Punkte geschenkt
bekomme. Das gibt´s doch auf keinem Basar!"
Gemeinsam legten die Swelttalwehr
Lowangen und Gasse Grangor beim Verband Protest gegen diese klare Ungerechtigkeit ein.
Durch diesen Druck sah sich der Verband doch noch
gezwungen, die Bären als "Bestechungsopfer" ebenso mit zwei
Strafpunkten zu belegen. Die 1.000 Dukaten sollten zudem den
Waisen Andergasts zugute kommen.











